Taste the BAB. Heute gab’s ‘nen Steppenwolf- BAB-Schnupper-Ride für FLINTA. Warum ist denn das immer so viel lustiger ohne Jungs? Kopfsteinpflasteranteil war mir zwar zu gering, aber der miese Regen ab Biesenthal hat das ausgeglichen 🙃

https://www.strava.com/activities/20048246844

Bikebash Suburban Graveliciuos Happiness Ultra-Challenge 333 km - mit meiner OMBU-Sister 20 Stunden rumgondeln auf Plattenwegen. 10 Stunden im Dunkeln, 10 Stunden im Hellen.

https://www.strava.com/activities/19950264074

Mit dem Jüngsten und seinen Kumpels im Urlaub, das hat ja schon Tradition, aber diesmal sind wir zur Ostsee geradelt satt einfach nur auf dem Campingplatz abzuhängen. Zum ersten Mal hatte ich auch ein Zusatzelternteil mit. Von Oranienburg bis Prora in 4 Etappen mit Übernachtungen Lychen, am Tollensesee und an der Peene. Die Strecke habe ich auf verkehrsarmem Asphalt, 0,5 % Guccigravel und höhenmeterreduziert geplant, 4 x 70-80 km. Learnings: noch mehr Reparaturdingense mitnehmen. Mit 6 Personen ist immer irgendwas. Wir hatten totales Wetterglück, was zur guten Laune beitrug. Jugendherberge Prora kann man sich sparen. Unterwegs müssen immer gekochte Eier gekauft werden.

https://www.komoot.com/de-de/tour/3057355088

Mein Liebster hat unseren ersten offiziellen Post-Kinder-Sommer-Urlaub hier zusammengefasst: sthiermann.de/2026/08/sommer-in-den-franzoesischen-alpen-alpenpaesse-17-bis-26-von-100/ 

Jeder durfte einen Hund und ein Rad mitnehmen. Mit unserem Bus sind wir immer ein paar Tage auf Campingplätzen in den französischen Alpen geblieben und haben abwechselnd mit dem Rad und den Hunden die Gegend erkundet. Col du Galibier, Col d‘Izoard und die eine wilde Wanderung durchs Wolfsrevier waren meine Highlights … und Briançon und Chèvre-Miel-Pizza und im Bus schlafen und im Bach baden und zum Fort Janus die Gravelauffahrt nehmen und die Murmeltiere und die drei Herdenschutzhunde und der Bergbachpool und wie der Pudel sein Echo anbellt … und das mit jemandem zu teilen, sowie die Aussicht auf Wiederholung 🙂

Merkzettel für Ultracycling (damit ich nicht vergesse, was ich gelernt)

  • Radumbau (36-er Kettenblatt) 💯
  • Nie wieder ohne Fernlicht 🤩
  • Konsequent bergab mit dem Dynamo die Geräte laden funktioniert ✅
  • Aus dem Trinkrucksack schöne kalorienreiche Mixgetränke zu trinken, war ernährungstechnisch super, aber leider mies für die Zähne. Das kann man mal einen Tag lang machen, aber danach wirds ungesund. Der Honig in Plasteflaschen mit Tülle war sehr praktisch. Gibt es in Deutschland leider nicht. 
  • So ein richtiges Ultracycling Event ist schon irgendwie assozial, keiner will reden, jeder ist mehr so mit sich selbst am struggeln. Verstehe ich ja auch. 
  • Die Obdachlosigkeit macht mir mental am meisten zu schaffen.
  • Bergauffahren zu trainieren und überhaupt die ganze Vorbereitung waren extrem wertvoll.
  • Bergabfahren kann man nicht trainieren (hier im Flachland).
  • Frieren … Das anstrengendste an der ganzen Aktion waren tatsächlich die nassen und/oder kalten Abfahrten.
https://www.komoot.com/de-de/tour/2974528759
Bis halb 5 richtig gut geschlafen. Danach wurde es zu kalt. Ich mache mich schnell aus dem Staub.
Col de Feu macht am Morgen garantiert mehr Spaß, als es in der Nacht gemacht hätte.
Für die letzte große Abfahrt noch mal alles anziehen, aber danach soll es warm werden. Und nach dem Col de Feu geht es wellig weiter, keine 5000 HM mehr, nur noch 3000.
Rettungsaktion für gutes Race-Karma.
Riesenteil.
Bis Saverne erstmal durchkacheln. Dort gönne ich mir im Supermarkt mal Taboule, damit ich meinen Löffel nutzen kann. Aber kauen geht immer noch nicht. Deswegen gibt's ne neue Flasche Honig.
Wenn es nur noch 50 km sind und die Sonne scheint.
Finisherparty läuft noch.
Ja, schon ein gutes Gefühl. Jetzt ein Tannzäpfle und auf Cap 145 und Cap 60 warten, die aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen schon wieder hinter mir sind.
https://www.strava.com/activities/18599301655
Habe im Checkpoint "ausgeschlafen" und bin fast die letzte, die sich wieder auf den Weg macht. (Denke ich jedenfalls, werde aber später wieder von Leuten überholt, die ich vor mir glaubte. Aber ich schau auch nicht auf den Tracker.) Es hat die ganze Nacht weitergeregnet, aber jetzt ist es eher eine dicke Wolke als echter Regen.
Immer noch nass, aber nicht mehr so kalt. Ich habe mir Honig in einer Plasteflasche gekauft, da meine Zähne den Kontakt mit Nahrung verweigern. Ab jetzt nur noch Schluckzucker und immer schön mit Wasser nachspülen.
Auffahrt zum Grand Ballon. Vor zwei Jahren musste ich hier schieben, aber jetzt habe ich ja die passende Übersetzung, vielmehr Untersetzung.
Petit Ballon ist schöner als Grand Ballon.
Geräumige öffentliche Toiletten sind schon was schönes. Aber wir wollen ja noch weiter.
???
Komische Wetterlage, unten in den Orten ist es jetzt wieder eiskalt, oben auf den Gipfeln auch, aber in der Mitte ist es warm. Am Ende gibt es nur noch einen +1000-Gipfel. Cap 76 hat mir aber verraten, dass unterhalb eine große Hütte ist und dort treffen wir auch zufällig gleichzeitig kurz nach Mitternacht ein. Wecker auf +4 Stunden gestellt.
https://www.strava.com/activities/18599231429
Die Klamotten haben wir nachts über die Kirchenbänke gehängt, aber sie sind morgens genauso nass. 5 Grad.
Um 6 Uhr los.
Nebel oder Wolken?
Wirklich sehr malerisch...
... aber arschkalt.
Zum Glück geht es jetzt wieder richtig bergauf.
Kurzer Blick auf die Alpen, bevor es eine anstrengende Abfahrt in die Wolke gibt.
Nach ein bisschen Flachstrecke bei Biel, geht es auf den nächsten Gipfel. Wetter ist echt bescheiden.
Chasseral. Oben sehr kalt, also alles anziehen. Leider erwischt mich in der Abfahrt wieder Regen, so dass jetzt alles nass ist.
Letztes Bild mit Katjes. Meine Zähne streiken.
Nach einer wilden Grenzüberquerung Schweiz => Frankreich gibt es ein paar angenehme Abfahrten und es ist deutlich wärmer geworden. Bei meinem letzten Supermarktstop sind alle an mir vorbeigezogen, so dass ich allein den Abend genieße. Ein paar Ortsnamen kommen mir bekannt vor, denn wir nähern uns den Vogesen. Ich bin der Meinung, dass ich es bis zum Checkpoint 2 schaffen muss, da meine Klamotten alle nass sind.
Vor dem Checkpoint geht es noch mal auf einen +1000-er. Regnet wieder. Aber hinreichend warm. Es gibt eh keine Alternative. Wenn alles nass ist, muss man weiter. Es kommt auch konsequenterweise nichts zum Unterstellen. Gut so, das hätte ja nur die Ankunft verzögert. Nach dem Gipfel nochmal quälende 20 km Abfahrt im Regen. Zum Glück unterbrochen von ein paar kleineren Anstiegen. Damit man nicht erfriert.
Fernlicht sei Dank sicher am Checkpoint angekommen. Echt alles nass, aber auch echt alles egal jetzt.
Hier gibt es Essen, einen Ofen und ...
... heiße Dusche und ein warmes, weiches Bett. Mit Cap 145 das Zimmer geteilt, der kommt kurz nach mir an. Es entwickelt sich zum Running Gag, dass er mich ständig überholt, ich ihn aber nie. Da ist er nicht der Einzige, seltsam...
https://www.strava.com/activities/18575938301
Da kommt wirklich früh ein Bus an meiner Bushaltestelle. Ich muss geschlafen haben, denn ich wache auf. Losfahren, an der nächsten Bushalte anhalten und Regensachen anziehen.
Im Flachland wäre das ein Sonnenaufgang.
Ist man schneller im Dunkeln ohne Regen oder im Hellen mit Regen? Den ganzen Tag Zeit, drüber nachzudenken. Ich hätte ja die Wahl gehabt... Auf dem Weg zum zum Schauinsland erwischt mich fast ein LKW mit seiner heraushängenden Abdeckplane.
Am Checkpoint 1. Spätzle, Schlafsack auf die Heizung, Regenradar checken, Kette nachwachsen.
Direkt wieder alles nass im Hagel. 10 min Vollregen reichen ja, um die Trocknungsbemühungen der letzten Stunden zunichte zu machen.
Vorm Gewitter ins McDonalds flüchten. Aber warum trockne ich schon wieder meine Sachen?
Jetzt geht es durch die Schweiz. Laut Regenradar regnet es gar nicht. Es sind einfach nur Wolken, durch die man fährt. Bergauf wird getrocknet, bergab wird alles wieder nass.
Voll malerisch das Baseler Umland, oder Schweizer Jura. Dank Regenwolken und Sonne gibt es schönes Licht.
Schön, aber nass und kalt.
Bin sehr froh, immer wieder die gleichen Leute aus der Bummelabteilung zu treffen.
Es wird Nacht und steil, irgendeinen Pass hoch. Die Bummelgruppe teilt sich wieder auf, jeder hat so seine eigenen Gedanken zum anvisierten Schlafplatz. Ich häng mich an Cap 60.
Und das bringt Glück, kurz nach dem Pass finden wir eine kleine Kirche. Cap 146 ist auch schon drin.
https://www.strava.com/activities/18575892982
Start in Neustadt an der Weinstraße am Sonntag zum Sonnenaufgang 6:00 Uhr. Zum Glück trocken, wenn auch kalt.
Die meisten sind vorbeigefahren, d.h. ich bin irgendwo ganz hinten. Bergauf zur Kalmit kann ich sogar 2 überholen, aber alle überholen mich bergab. Deswegen sind auf den Bildern keine Menschen :)
Ein Zipfel Frankreich: Wissembourg. Wirklich nur noch selten Mitfahrer*innen zu sehen. Das gibt einem auch gleich so innere Ruhe, wenn man weiß, dass man ganz hinten fährt.
Dann geht es ein Stück flach. Flach bin ich auch vergleichsweise langsam. Über den Rhein zurück nach Deutschland. Unterhalte mich mit Cap 67 (einer weiblich gelesenen Person) darüber, warum bei MC so wenig weiblich gelesene Personen teilnehmen. Cap 67 hat nachgefragt: 12 sind gestartet, 9 Solo, 3 im Pair.
Es geht hoch und runter, die Temperaturen sind so, dass man es bergab ohne Jacke gerade noch so aushält. Alle sind froh, dass das Wetter besser ist, als in der Woche davor.
Hier kann ich mich erinnern, dass ich hier schon mal war. Schwarzwald. So ein Berg mit Funkturm, aber ich komme nicht auf den Namen. Unterhalb liegt der Mummelsee. Ich hatte mir da den Umwerfer verbogen. Wie heißt bloß dieser Berg...?
Nach der Tanke Haßlach in den ersten Abend hinein.
Ohne das Fernlicht der SON Ladelux wäre ich bergab aufgeschmissen.
So von wegen erste Nacht durchfahren, ich war einfach müde und wollte keine Wachmacher zu mir nehmen. Nachdem ich an drei schon besetzten Bushaltestellen vorbeigefahren war, fand ich diese hier gemütlich. Es fuhren noch einige Mitfahrer vorbei.
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Orange: Rad; Grün: Laufen; Lila: Yoga; Blau: Schwimmen; Gelb: Kraftsport; Pink: OL

Die Entscheidung zur Anmeldung fiel mir nicht leicht. Weil das Zeitlimit sehr eng ist. Weil ich als Brandenburgerin wenig echte Höhenmeter in den Beinen habe. Weil die DNF-Quote so hoch ist. Weil die Frauenquote so gering ist. Weil ich kein geeignetes Rad habe. Weil ich dafür trainieren muss. (Weil Mimimi … Es ist ganz großartig, wenn man jemanden hat, der zu allen vorgetragenen Bedenken nur sagt: Meld dich an, du kannst das.) 

Also legte ich mir einen Trainingsplan und ein eigenen Indoor-Rad zu. Im Januar ging es los mit Erhöhung des Radpensums auf 12-15 Stunden pro Woche. (Klingt vielleicht wenig, aber ist asozial genug, wenn man Familie hat und voll beruftstätig ist.) Der Trainingsplan: montags Technik/Kadenz, donnerstags Schwelle, Samstag/Sonntag jeweils „realistisches Höhenprofil“ - ich bin virtuell den GPX-Track vom letzten Jahr abgefahren. An den anderen Tagen mein restlicher “Sport”: Schwimmen, Joggen, Yoga und Fitti. Nach ein paar Wochen gingen FTP und VO2Max runter, ich wurde gefühlt langsamer. Aber - trust the process - ich wurde auf jeden Fall noch ausdauernder und da war ich vorher schon ganz gut. 

Im Radladen meines Vertrauens wurde das Gravelrad mit einem SON-Dynamo, 36-er Kettenblatt, 46-er Kassette und Straßenbereifung ausgestattet. Die Ladelux nahm ich vom Reiserad. Die sonstige Ausrüstung war nichts Neues: da das Wetter mies angekündigt war, kamen Schlafi, Iso und Biwaksack + Regensachen + diverse warme Teilchen in die Arschrakete. Ich entschied mich für einen Trinkrucksack, um bei Regen auf Flüssignahrung setzen zu können. Dafür konnte das Werkzeug in einem Flaschenhalter verstaut werden. Die Oberrohrtasche war komplett für Trockenfutter reserviert. 

Zur Eingewöhnung verbrachte ich schon ein paar Tage vor dem Start in Neustadt an der Weinstraße, um ein bisschen im Regen zu fahren, zu essen und zu schlafen.

Like this pic. MTBO im Dauerregen.

Königinnen-Etappe. 155 kg Systemgewicht mit Motor aber ohne anschalten. Ist ja quasi Bergtraining im Flachland. Den Wind hatten wir heute natürlich auf unserer Seite - sieht man ja an der enormen Durchschnittsgeschwindigkeit - gesteigert von 15 km/h auf 16 km/h. Leider gab es heute etwas getrübte Stimmung, weil Leichtmatrosin Laika über Bord ging. Wieder einmal ist dem Fellflummi bei einem Stunt nichts passiert, aber es stresst ziemlich, dass man das Verdeck nicht kindersicher schließen kann. Ähh, hundesicher. Deswegen Fazit unseres Doggy-Bikepacking-Experiments: Ja, kann man machen, wenn man mit 5 Stunden Fahrzeit und stündlichen Pausen zurechtkommt. Aber man bräuchte ein geeignetes Rad und nicht dieses. Trotzdem würde ich es wieder so machen, wenn ich für die Hundebetreuung eingeteilt bin und längere Trainingseinheiten auf dem Plan stehen. Ich bin auf jeden Fall genug Rad gefahren und meine Mädels haben es genossen, vorne rauszugucken, einfach dabei zu sein und den Schlafsack mit mir zu teilen.

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Also dieser Wind… Da wir heute so „schnell“ waren, sind wir nur ein bisschen nass geworden und rechtzeitig vor der Regenfront am Biwakplatz Bahnitz angekommen. Ich hab mich gefragt, was „normale“ Menschen tun, wenn sie 17 Uhr am Tagesziel ankommen. Bei mir: Gassirunde, Zelt aufbauen, Müsli & Käse essen, Strava uploaden und damit bin ich eigentlich nach 1 Stunde fertig. Es war so arschkalt und stürmisch, dass wir uns zeitig ins Zelt verkrochen haben. Mit Kindern würde man vermutlich ne Runde Uno spielen. Aber die Wuffis wollen einfach nur schlafen.

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Plan: Den ganzen Gegenwind saugen wir auf und lassen ihn aufm Rückweg wieder raus! Und dann erst der Seitenwind - der fährt sich mit der XXL-Aerobag einfach anders. Aber das Wetter ist so viel besser als angesagt, da musste ich den Passagierinnen erlauben, während der Fahrt den Kopf aus dem Fenster zu halten. Mehr als 5 Stunden Fahrzeit halten die Tölen nicht aus, aber ich kann ja nicht nur langsam, ich kann auch kurz. Und mit Pausen. PS: Ich gestehe, ich habe bei zwei Deichauffahrten den Motor angemacht. Nicht weitersagen.

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Biber plumpsen all night long.

Lastenrad ausgeliehen. Leider gab es keins ohne Motor. Ich wollte eigentlich ein schönes einspuriges Oldschool-Bakfiets aus Holz. Naja, gibt’s halt nicht. Jetzt ist es eins aus Styropor, wo ich erstmal ne Innenverkleidung aus Pappe basteln muss, damit die Hundepfoten das nicht kaputt machen. Ich hab nicht vor, den Motor zu benutzen, aber Akku und Ladegerät werden als Rettungsanker eingepackt. 

Packen ist jedenfalls ein No-Brainer mit dem Geschoss, alles darf mit. Unten das Gepäck, oben drauf die Hunde. Ich habe am Ende gewogen: 70 kg wiegt das Rad mit Gepäck, 20 kg die zwei Hunde + ich = 155 kg Systemgewicht. Natürlich nur Gegenwind, ist bei der Fahrtrichtung normal. Damit es schön flach bleibt, fahre ich durchs Havelland und erreiche tatsächlich mein anvisiertes Ziel, den idyllischen Biwakplatz Mögelin. Doggies erster Bikepacking-Trip - es scheint zu funktionieren!

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DD 🔛 P Wollte mal probieren, ob ich hin und zurück schaffe. Hatte irgendwie in beide Richtungen Gegenwind, zum Beweis fotografiere ich immer Windräder. Pro Richtung weniger als 200 km. 

Zeit der langen Indoor-Einheiten. Mal was Neues ausprobieren. Trust the process.

Einfach nur Spaß @steppenwolf030 BAB 2025 Danke Leute, dass ihr so coole 100 % korrekte Rennen für alle macht! Und ich liebe einfach Radfahren in Brandenburg. Die ganzen historischen Kopfsteinpflasterautobahnen liebe ich auch! Und sorglos rumballern auf dem Plasterad! 1. Flinta ist mir egal, aber dass vor mir nur die drei Raketen von @bikebash144 im Ziel waren, das ist schon mal irgendwie besonders. Start habe ich verpasst wegen Brille vergessen, aber es macht ja auch einfach mehr Spaß, erstmal alle zu überholen. Am CP 2 war ich easy Top 10, für die letzten Überholungen musste ich aber ordentlich reintreten. Quasi an jedem CP einen weggeknuspert bis nur noch die Kollegas aus Potsdam vor mir waren. Danke auch für den extrem schmackhaften Kopfsteinpflaster-Kuchen! Bester Saisonabschluss. 

Neulich habe ich Sommerurlaub gemacht. Aus organisatorischen Gründen hatte ich erst Ende September dafür Zeit. So beschloss ich, in den Süden zu fahren und dort mit leichtem Gepäck zu bikepacken. Start und Ziel sollten Bahnhöfe haben, die mit Rad im Zug von Berlin aus gut erreichbar sind. Die Auswahl war gering, so dass die Entscheidung sich auf ja oder nein beschränkte. 

Los ging es also mit einem Nachtzug in die Schweiz. Von einem Fahrtgast guckte ich mir ab, wie man sich im Fahrradabteil bettet - das war perfekt. Von Genf aus kurbelte ich mich am Nachmittag nach Annecy. 19 Uhr wurde es schlagartig dunkel, doch ich fand einen unverschlossenen Campingplatz. 

Am nächsten Tag stand ich 4 Uhr auf, um die Alpen zu überqueren. Da ich Gegenwind liebe, hatte ich viel davon. Mont Cenis hüllte sich in Wolken. Auf der italienischen Seite rollte ich ins schöne Val de Susa, wo ich einen Campingplatz fand. Hier war noch richtig Stimmung, der Zeltplatz hatte eine Pizzeria und ich dafür Ohropax. 

Von dort ging es frühmorgens in sonntäglicher Ruhe weiter an Turin vorbei zum Po, auf einem Panoramahöhenweg nach Casale Monferrato. Die Alpen waren schon nicht mehr zu sehen, was eher am Wetter als an der Entfernung lag. Ich kam an diesem Tag noch durch ewige Reisfelder bis Pavia. 

Die meisten denken, ich suche das Abenteuer auf meinen Solo-Fahrradtouren. Aber ich hasse Abenteuer und ich liebe Pläne. Mein Roadbook ist drei Seiten lang. Aber Pläne sind nicht die Wirklichkeit. 

In der Wirklichkeit kündigten sich in Pavia längere Unwetterfronten an. Ich nutzte die morgendlichen Gewitter zum Ausschlafen und plante meine Route um auf Radwege, denn bei Regen machen Straßen keinen Spaß. Ein bisschen Strade bianchi. Wie groß ist bei dem Wetter die Freude, einen anderen Bikepacker zu treffen? Der seinen Reifen nicht mehr auf die Felge kriegt? Und man kann helfen? Voll gutes Gefühl. Nachmittags kam die Sonne raus. Ich hatte selbst einen Platten, aber dank meines guten Trailangelkarmas war der schnell behoben und nach 3 km kam ein Decathlon mit großer Standpumpenauswahl. Ein Autofahrer hielt mich an. „Argine! Argine!“ fuchtelte er mit den Armen und er wäre auch bike rider. Ich verstand: er wollte mir einen tollen Radweg empfehlen. Auf dem fuhr ich weiter im Sonnenuntergang und nach einer Stunde kam mir der Mann mit dem Rad entgegen. Viel Konversation konnten wir nicht führen, denn er sprach nur Italienisch und ich nicht. Er wollte mich zum Übernachten einladen, da er sich Sorgen um mich machte. Ich versprach ihm, nur noch bis zum nächsten Ort zu fahren. Ciao. Ich rollerte ins Dunkle und hielt Ausschau nach einem Biwakspot. So kam ich zu einem Spielplatz, nahm dort mein Abendbrot ein, sondierte das Piratenboot und richtete mich schließlich häuslich ein. Blaulicht, Carabinieri, Ausweiskontrolle. „Giuliana, per que solo??“ guckte mich der jüngere Polizist traurig an. „Holiday, my family is at home“, sagte ich, um Kopfschütteln zu ernten. Ja, ich hatte verstanden: alleine als Frau durch Italien fahren ist nicht üblich und die Männer kriegen ein Helfersyndrom. Ich bekam polizeiliche Erlaubnis, im Piratenboot zu bleiben. Wahrscheinlichkeit haben sie die ganze Nacht per Videoüberwachung auf mich aufgepasst. Ich schlief wunderbar. 

Am nächsten Tag tat ich alles, um nach Venedig zu kommen, doch es begann, in Strömen zu regnen. Als es dunkel wurde, 40 km vor meinem Tagesziel, musste ich die Notbremse ziehen: Ich nahm mir ein Hotel. 

Morgens kaufte ich Frischhaltefolie für die Füße. Venedig war toll. Man kann sein Rad für 10€ in einen Bikesafe stellen. An der Lagune (Flamingos) entlang rollerte ich an den Strand von Caorle, verlassen in der Nachsaison, einfach schön. Alles war dort zu, außer der Fahrradverleih. Ich fragte nach einer Batterie für meinen Schalthebel und hatte sofort 3 männliche Helfer. Einer fuhr mit mir zum Tabakladen, wo ich eine Knopfzelle kaufte. Im Regenradar rollte die nächste Regenfront heran, ich nahm die Herausforderung an und düste ohne Pause nach Palmanova, wo es drei Hotels geben sollte. Der Punkt ging an mich und so checkte ich trocken ein, baute aus Frischhaltefolie eine Wäscheleine für das Zelt und befragte ChatGPT, wo denn nun die Batterie einzuführen sei. ChatGPT beharrte nun aber darauf, dass ich zwei CR1632 bräuchte, nicht nur eine. Die Information hätte ich gern schon in Caorle gehabt. Aufgabe für morgen: Batterien kaufen in Udine und das bedeutete, dass ich ausschlafen und im Hotel frühstücken musste, sonst wäre ich zu früh in Udine gewesen. 

Nach Udine ging es wieder in die Berge, ich hatte den Schiebe-Pass nur aus einem Grund ausgewählt: Ich wollte in Robidiče über die Grenze, um eine Foto von der Napoleonbrücke an der Nadisha und vom Mont Stol nach Hause zu schicken. Wunderschön ging es nach Kobarid an die Soća, nach Tolmin und von dort weiter in die Berge. Auf dem letzten Campingplatz vorm Dunkelwerden war ich der einzige Gast. Bei 13 Grad und angesagtem Regen fand ich die Campinghütte dort eine gute Wahl. Zum Glück war der Campingplatz auch eine Bar, sonst wäre er schon geschlossen. So aber füllte sich der Laden mit Einheimischen und ich gönnte mir eine Pizza und Rotwein. In meinem Roadbook stehen Cut-Off-Zeiten und ich hatte sie gerissen.

Im Morgengrauen startete ich die Plan-B-Route ohne Ljubljana und Zagreb, also direkt durch die slowenische Steiermark nach Ungarn. Ich fuhr einen Tag durch Wolken, immer die Regensachen an. Keine Menschen, die Gasthöfe geschlossen, in Ptuj stand ich orientierungslos im Dunkeln und neben mir plötzlich ein skurril überdekoriertes Hostel. 85 Euro? Egal. 

Ich verließ es vor Sonnenaufgang. Reine Fleißarbeit, im Berufsverkehr, viele LKW, durch die untouristischen Teile Sloweniens und Kroatiens. Erfreulich sind im Supermarkt die Heizplatten, auf denen Bureki mit Spinat und Feta angeboten werden. An der ungarischen Grenze staunte ich: Ein ausgeschilderter Radweg zum Balaton. Und so bleibt es auch: überall Radwege und viele einladende Pausenhäuschen. Alle fahren hier Rad: Mamas, Papas, Kinder, Omas und Opas, oft auf Rädern, die hier Vintage sind, viele MTB. Ich bin früh genug am Balaton, damit sich die morgige letzte Etappe machbar anfühlt. Wenige Zeltplätze sind noch offen, wieder bin ich im Dunkeln orientierungslos, finde aber letztlich einen. Leider muss ich wieder ausschlafen, da ich erst 8 Uhr bezahlen kann. Ich hab kein Problem, ohne Zahlen abzuhauen, aber der Pförtner hat meine Adresse aufgeschrieben. 

Am letzten Tag folgte ich dem BuBa-Radweg, es war schön, so viele diverse Radler*innen zu sehen. Bis in die Innenstadt von Budapest führt der Radweg und früher als erwartet konnte ich mein Zielfoto machen: vom Gellert hegy auf die Szabid hid - der Himmel noch dämmerig blau, die Stadt aber schon hell erleuchtet. Ich spazierte an der Donau entlang, kaufte mir im Manna ABC 0-24 ein Abendessen und ein Deo und gönnte mir ein nettes Hotel direkt am Njugati Bahnhof.

https://www.komoot.com/de-de/tour/2612529674
Sonnig, aber nicht warm. Knielinge und Windjacke. Super Radwegenetz, natürlich auch am Balaton. Aber wie jeder schöne See, ist der reichlich zugebaut. Wir sind ja nicht in Meck-Pomm.
Es gibt erstaunlich viele Höhenmeter auf dem BuBa (Budapest-Balaton). Aber schaut euch mal den schönen Radweg an.
Und Futterhäuschen. Hier fahren auch alle Rad, Mami, Papi, Kinder, Alte… meistens auf Vintage-MTBs
Weinberge bis kurz vor Budapest
Ziel. Warum Budapest als Ziel? Auch eine der wenigen etwas südlichen Destinations, die man schmerzfrei mit Zug und Rad erreichen kann.
Ohne Kommentar.
Zum Glück war ich schon ein paarmal hier und muss keine Fotos mehr machen von dieser Stadt, die im Dunkeln so schön ist.
https://www.strava.com/activities/15968103786
Ptuj. Stausee an der Drau. Liegt es an mir oder am Ort, dass wir uns nicht mögen? Oder an den 85 Euro, die ich für die Absteige gelöhnt habe oder an dem Mann, der in der Rabatte lag? Oder am Wetter? Oder daran, dass ich hier nicht auf "meiner" Route, sondern auf der Abkürzung unterwegs bin?
Mit Regenhose. Über slowenische und kroatische Dörfer. Zuviel LKWs, aber die kann ich wegatmen. Höre den Sitzfleisch-Podcast zum TCR. Die fahren auch nur miese Straßen, weil sie 4000 km nur "Abkürzung" fahren. Beschließe, mich nur zu Fixed-Route-Rennen anzumelden.
Leider wurde es nach der ungarischen Grenze nicht schlagartig wärmer. Schade. Aber dafür gab es seit der Grenze überall Radwege mit Ausschilderung. Und einladende Pausenplätze. Verhockungsgefahr ⚠️
Balaton.
Viele Campingplätze sind schon geschlossen wegen Saisonende. Schließlich einen gefunden, leider kann man erst ab 8 Uhr morgens bezahlen. Vorher abhauen geht nicht, weil der Pförtner meine Adresse hat. Naja, muss ich eben wieder ausschlafen.
https://www.strava.com/activities/15956155845
Im Morgengrauen geht es erstmal den letzten Pass hoch.
Wetter so. Und dann noch richtig Regen. Kalt.
Einziger Fotostop, sonst nur durch die slowenische Steiermark durchtreten, die eine einzige Wolke ist.
Ein skurril überdekoriertes und ebenso überteuertes Hostel gefunden. Aber man nimmt, was man kriegt. 19 Uhr ist es stockfinster. Und kalt.
https://www.strava.com/activities/15945377373
Palmanova sieht lustig aus auf der Karte.
Bestes Wetter in Udine
Es gibt einen Elektroladen, kann ich gleich mal die für die Schaltung hinten wechseln.
Und Kette wachsen und Schaltung einstellen. Jetzt geht es nämlich in die Julischen Alpen.
Cividât oder Cividale del Friuli. Hat es jemals geregnet?
Einsamer Pass. Ich muss viel schieben. Die Einheimischen gucken. Es hätte andere Pässe gegeben, aber ich wollte zur Nadisha.
Blick aus den julischen Alpen zurück auf die Adria. Das Wetter auf der italienischen Seite ist ganz nett.
Robidišče Grenzübergang nach Slowenien.
Napoleonbrücke an der Nadisha. Grüße an die Freunde, die hier schon waren.
Nadisha
Kobarid. So schön.
Soča. Viele Rennradfahrer*innen.
Campinghütte - bei 13 Grad und angekündigtem Regen kein übertriebener Luxus. Schon 17:30 Schluss gemacht, denn 18:30 wird es dunkel und das war der letzte Campingplatz.
Auf dem Campingplatz gibt’s sogar Pizza. Ich bin zwar der einzige Camper, aber abends kommen die Einheimischen, um hier unfassbar billig zu trinken. Ich habe heute meine Cut-Off-Time gerissen. Die steht in meinem Roadbook. Somit tritt Plan B in Kraft: der Schlenker über Ljubljana und Zagreb wird weggelassen, es geht von hier direkt zum Balaton.
https://www.strava.com/activities/15933254746
Schifft immer noch. Im Aldi Frischhaltefolie geholt.
Fahrradschließfach in Venedig. 10€, mit Strom 12€
Ich bin jetzt echt einfach mal in Venedig, wie geil ist das denn. Mir kommen gleich die Tränen.
Foto für Mutti und Vati: Mit 13 habe ich hier zum letzten Mal Tauben gefüttert
Ganz böse, dass man sich für Venedig nur zwei Stunden Zeit einplant.
Flamingos in der Lagune
Caorle. Kann man selten so leer sehen.
Ich muss drei Stunden durchballern, denn die nächste Unwetterfront kommt. Diesmal habe ich mir schon ein Hotel ausgeguckt.
So eine Art Sonnenuntergang
Palmanova. Geschafft. Vor dem Gewitter angekommen.
Frischhaltefolie als Wäscheleine. Muss das Zelt trocknen, was noch klatschnass von Pavia ist.
https://www.strava.com/activities/15924650069
Vor dem Nasswerden aufgestanden. Mein Piratenboot wäre passend gewesen, allerdings wäre ich an der Pontonbrücke gescheitert.
Ich habe meine Route umgeplant. Weg von den Straßen auf den Argine del Po (Deichradweg). Empfehlung.
Nachmittags fängt es wieder an zu regnen.
Nervig, wenn das Handy ständig nass wird. Aber muss ja sein.
17:30 muss ich aufgeben. Es wird dunkel, es gießt, ich hätte jetzt Straßenabschnitte, es ist Berufsverkehr - das ist mir zu gefährlich.
Ich hab mir noch nie spontan ein Hotelzimmer genommen beim Radreisen. Es hat auch ne Weile gedauert, bis ich drauf gekommen bin, dass ich das tun könnte. Zum Glück ist hier gleich eine günstige Absteige.
https://www.strava.com/activities/15912573928
Ich muss leider ausschlafen, um zumindest die Gewitter vorbeiziehen zu lassen. Notvorräte sind nass geworden und müssen verfrühstückt werden.
Ich habe wegen Regen umgeplant von Straße auf „Radweg“
Und seit Frankreich Gegenwind.
Nur ein Platten, easy. 3 km später ist ein Decathlon, wo ich die Standpumpen testen kann.
Cremona. Es ist Nachmittag und ich habe erst 80 km wegen Regen, meinem Platten und dem von einem anderen Bikepacker. Aber die Sonne ist da.
Ein Autofahrer hält mich an und sagt, ich soll diesen Radweg nehmen. Stand sowieso in meinem Roadbook.
Später kommt er mir auf dem Radweg entgegen und lädt mich zum Übernachten ein. Mache ich natürlich nicht.
Offizielle Erlaubnis von den Carabinieri, auf dem Spielplatz zu übernachten! Klar, die Kinder, die nachts halb zwei spielen kommen, nerven ein bisschen. Aber finden mich nicht in meinem Piratenboot.
Beim nächsten mal erst gucken, ob auf dem Spielplatz Kameraüberwachung ist.
https://www.strava.com/activities/15901484061
Trotz sehr nasser Luft ist es schön warm.
Kind of Sonnenaufgangersatz. Da oben ist ne Burg.
Und bei der Burg ist Stefano sowas wie Freiwilliger. Es geht ein Klettersteig hoch und ich soll unbedingt den QR-Code scannen. Achso? Nach Budapest? Dann soll ich bitte Prospekte mitnehmen und dort hinlegen.
Für die Jungs zu Hause ein Foto von Juve gemacht.
Teufelszeug. 350 Kalorien, 3 doppelte Espresso in Schlagsahne und Zucker.
Könnt ihr selber übersetzen. Und schauen, ob ihr das auch so seht.
Als Kind war ich begeistert von dem Namen von dem Fluss.
Anstatt flach durch die Poebene zu gondeln habe ich mich für diesen Panorama-Höhenweg entschieden. Es ist Sonntag, es sind haufenweise Rennradfahrer und ein paar -innen unterwegs. Bei guter Sicht wären die Alpen zu sehen.
Ich denke, der Automat kostet die Gemeinde mehr, als ein einfacher öffentlicher Trinkwasserbrunnen. Aber die (Nord-) Italiener sind eben auch irgendwie Kontrollettis. 1 Liter = 7 ct
Durch die Reisfelder von Pavia
Zur Dämmerung an einem Zeltplatz ankommen ist perfekt. Nur könnte die Dämmerung 2 Stunden später sein.
https://www.strava.com/activities/15891669975
Frühstart zur Königsetappe. Dazu bitte den Geruch einer Baguettefabrik vorstellen.
Albertville. Ich liebe französische Radwege. Easy im Dunkeln zu fahren - na okay, ich habe auch geniales Dynamolicht am Rad: SON Ladelux.
Also diese französischen Radwege! J‘adore!
Kurz vor Mittag kommt die Sonne ins Tal. Jetzt geht der Anstieg los.
Gegenwind. Kein Gegenverkehr.
Gravelumleitung. Hannibal ist hier auch lang, da gab’s die gesperrte Straße vermutlich noch nicht.
Gegenwind bergauf. Man sieht schon den Mont Cenis. Oder: Man sieht noch den Mont Cenis.
Jetzt nicht mehr, Alpenpass in Wolke.
Kühe auf Alpenpass in Wolke
Frau auf Alpenpass in Wolke. Im Gegenwind mit 5 km/h hochgekurbelt.
Ja, die haben ja kein Gepäck! Ich habe 92 kg Systemgewicht.
OK, die hatten mehr Systemgewicht.
Im Hintergrund sieht man nicht den Lac und auch sonst nichts. Irgendwie hätte ich mir für meine erste Alpenüberquerung mehr Panorama vorgestellt.
Abfahrten sind nicht so mein Ding. Aber lieber hier runter als hier rauf.
Ewige Abseile ins Tal nach Susa.
Dort gab’s einen typisch italienischen Dauercamper-Platz.
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Anreise mit dem Zug. Warum nach Genf? Eines der wenigen südlichen Ziele, die man von Potsdam mit Fahrrad im Fernverkehr schmerzfrei erreichen kann.
Das war ne gute Idee! Da liegt noch einer, von dem hab ich mir das angeguckt.
Genfer See - oder Lac Léman, wie ich lernen durfte. Sommerwetter.
Genf.
Beliebte Brücke für Personenschaden…
Lac d‘Annecy. Großartig. Riesig.
Camping ist easy in Frankreich. Die Rezeption hatte schon zu, einfach hinstellen.
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Steppenwolf BUB Wildtrack mit meiner OMBU-Schwester. Einfach unbeschreiblich. Wo geht's hier zur Selbsthilfegruppe der Wildtrack-Finisherinnen?

https://www.komoot.com/de-de/tour/2256808285

Was ist schöner als im Morgengrauen beim RSL zu starten und im letzten Licht im Freiland anzukommen? Anfangs haben wir uns zum Überpacen hinreißen lassen, aber nach der Neuordnung unseres Triplets gravelten meine OMBU-Schwester und ich in Bequemgeschwindigkeit über Sand, rollige Kiefernhügelchen und fein aufgelegte Platten, trotzten dem Frontalwind und waren perfekt zum Sonnenuntergang auf dem Wietkieken. Besten Dank an die Orga-Crews, die Scouter*innen und Checkpoint-Menschen. @steppenwolf030 @radsport_rsl @radsport_rsb @bikebash144 und wer noch da noch alles mit drin hängt.

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Unterwegs mit meiner famosen OMBU-Schwester zur gemeinsamen Kalibrierung auf den @steppenwolf030 #BUB Wildtrack 2025. Running Gag, dass wir wieder mal vor einem verschlossenen Tor standen. Die Scouter vom Wildtrack 2024 pt. 1 wissen wahrscheinlich, wo. Wie immer ne Lösung gefunden und über den verklemmten Helm könnte ich mich tot lachen.

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Wir beim Podcast, um über OMBU und andere Dinge zu erzählen

 

open.spotify.com/episode/6DBZtBNskkr5SndkPG9qkh

Hausrunde.

#lost #steppenlost Danke @steppenwolf030

https://bikeman.multisport-los.de/1-o-m-b-u-bike-women-tour-in-gold-tour-am-13-07-2023-gestartet/
https://bikeman.multisport-los.de/o-m-b-u-bike-women-tour-in-gold-tour-2-am-14-07-2023/
https://bikeman.multisport-los.de/o-m-b-u-bike-women-tour-in-gold-tour-3-am-15-07-2024/

Ausrollern nach Limmritz. Das Bad in der Zschopau ist obligatorisch, aber der Tag begann schon mit Baden auf dem Campingplatz. Die Frau vom Campingplatz war schon wach. Sie kochte mir Kaffee und ich konnte als Frühstück Buchstabenkekse kaufen. Ziel der Reise war die Sonnenwendfeier meiner Schulfreundin, wo ich meinen Dijon-Senf aufs Büffet stellen konnte. Letzte Nacht im Trampolin mit Hello-Kitty-Schlafsack <3

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Der Tag beginnt mit zwei Umleitungsschildern. Endlos wiederholt sich Ort an Ort: Überquerung des Flusses, Kopfsteinpflaster durch die historische Mitte (Weinfest, Fachwerk, Verlegung von Glasfaser), Rewe+Edeka+Lidl+Aldi und mindestens zwei Tankstellen. Und die ganze Zeit Autos, Autos, Autos, Baustellen, Umleitungen, Sperrungen. Erst ab dem Frankenwald wurde es schön. Aber erst oben und danach in Thüringen. Sehr geil übrigens das Segment Oberlandradweg ab Gräfenwarth. Zielbier-Aldi vor 20 Uhr erreicht, aber war leer. Dann die Not, dass rechts und links des Weges Schilder zum Thema Lebensgefahr aufgestellt waren. Zwang mich sehr viel weiter zu fahren als geplant. Die Frau vom Campingplatz war noch wach, aber stockbesoffen. 

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Orte vermeiden ⇢ teuer bezahlt mit HM. Meine Knie singen gerade ein Lied darüber. Dafür wenig Autobahnen, wenig Ampeln und viele Flüsse. Sehenswert: Die Fußgängerzone von Epperdingen: üppige seniorengerechte Rabatten, Wasserspielplatz, Beachvolleyball, Freilandhühnerhof und Klärwerk. Highlight: Die Abfahrt vom Umspannwerk Stalldorf nach Ochsenfurt über den Jakobsweg. Und hier am Main finde ich es richtig nice. Der Campingplatz ist auch einfach goldig, vor allem die Duschen.

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Savoir vivre - savoir manger.
Radwege in Frankreich.
Radwege in Deutschland.
Selbst der Campingplatz ist direkt an der Autobahn.

Frankreich: Radwege führen quer durch die Landschaft, innerorts wird lässig in den Kreisverkehr eingefädelt. Deutschland: Radwege gehen an Hauptstraßen lang und wechseln an jeder Kreuzung die Seite, so dass man zweimal an der Ampel steht. Um an den Drücker zu kommen, muss man absteigen. Naja… vielleicht gebe ich dem Morgen noch ne Chance und versuche mich für die Ortsdurchfahrten süddeutscher Kleinstädte zu interessieren. Vielleicht gibts auch irgendwo im Westen umsonst Bananen. Ich war kurz davor, den Zug nach Hause zu nehmen. Kam zum Glück keiner. Wieder was gelernt.

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Grand Ballon.

Bildungslücke geschlossen. Zuerst ging es hoch und runter und dann hoch und dann runter. Dass die mich gestern in den Straßengraben schubsen wollten, kann ich jetzt verstehen. Es gibt hier so viele feine ausgeschilderte Radwege ganz ohne Autos fernab vom Verkehr. Ab jetzt muss es irgendwie flach weitergehen. Mit dem Setup komm ich bis 12 % Steigung, dann muss ich schieben. Bergritzel vergessen.

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Abfahrt Dijon im Morgengrauen. Nach 2 Croissants, 1 Cola und 30 km Hauptstraße war gegen halb 9 Zeit für eine Denkpause. Die Mehrheit der örtlichen Motorisierten überholt leider ziemlich respektlos. Zweimal war es sehr knapp. In dem einsetzenden Dauerregen echt zu gefährlich. Also hab ich meine Route komplett verworfen, mir von Komoot einen Umweg zur Saône vorschlagen lassen - und hatte die beste Déviation, die mir jemals passiert ist. So ein feiner Fluss-Radweg, von dem ich 100 km mitgenommen habe. Da waren die 6 Stunden Regen ganz okay aushaltbar. Irgendwann ist man halt nass und ab da isses eh egal.

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#mtbo mit Straßenrad? ❌ Kann man machen, muss man aber nicht ???? Kann man sinnlos finden oder lustig. Aber 68:29 min Rückstand, die man einfach aufs Rad schieben kann, sind doch auch mal was. Demnächst darf #daskleineweiße MTB wieder ran, aber in Dijon war es einfach nicht dabei.

BUB Steppenwolf Graveltrack

https://www.komoot.com/de-de/tour/1611057942

Quantity time mit dem Liebsten @boundary_projects

Anlassbezogener Ausflug in die Heimat mit Mischkonsum und den besten Leuten, die man im letzten Jahrtausend zuletzt getroffen hat. Die Rückfahrt nach Hause bergab hat auch nicht länger gebraucht als mit’m 9€-Ticket.

First Me Myself & I with my new bike. Unter sternenklarem Himmel gestartet in #potsdam auf bekannten Wegen mit Sonnenaufgang in #gallun bei #mittenwalde weiter durch das karfreitäglich leere #brandenburg nach #storkow dann bekannte Orte, die sich durch neue Wege verbanden, später neue Orte (so weit draußen waren wir noch nie) z.B. #eisenhüttenstadt. Und da war sie schon, die Oder mit dem traumhaften #oderneisseradweg 100 Kilometer Rückenwind, da ich die Route schlauerweise am Vorabend umgedreht hatte. Kuchen in #großneuendorf und ab #hohenwutzen hieß es leider, die Heimreise anzutreten mit Gegenwind und #brandenburgerberge in #badfreienwalde (müsste es Berg Freienwalde heißen, die haben da ne Sprungschanze?) durchs idyllische #barnim nach #bernau im Sonnenuntergang.

Was braucht man nachts? Eine Zufallsbekanntschaft aus dem Supermarkt mit Katze, in dessen Windschatten man eine Stunde fahren darf? Eine unangekündigte Radweg-Totalsperrung ohne Umfahrung? Chillout in der Hängematte? Einen Wolf, einfach so, unspektakulär wie ein Fuchs? Im richtigen Moment einen hell erleuchteten Dorfbäcker mit frischem Kaffee? 

Für Oktober war es noch sehr warm, aber wie immer in Richtung DD wehte der Wind gegen. Für einen Hängemattennap war genug Zeit. Obwohl… wenn ich 5 Minuten schneller gewesen wäre, wäre ich trocken bei der bespoked angekommen. Aber was sind schon 5 Minuten bei 17 Stunden Fahrtzeit.

Warum nicht einfach nochmal ans #meer ?

Einmal ans Meer.

Urlaub, der aus meinem Gedächtnis gelöscht ist.

Wecker klingelt um 5, um den Tag wieder mit der leichtesten Übung zu starten: Aufstehen. Ich habe grob überschlagen, dass es noch 170 km sind. Das entspricht der längsten Strecke, die ich bislang auf der Straße zurückgelegt habe. Ich verkneife mir weiteres Nachdenken, ich habe noch zwei Tage Zeit. Packen geht schnell und so rollert das Pony 6 Uhr los. Der Rest von Abschnitt 8 ist leicht und mir von der Anreise zum Triathlon bekannt. Abschnitt 9 begeistert wieder mit Trails im Wald. Schieben, Tragen, Treppen – mir doch egal. Da meine Uhr schon seit Tag 1 aus ist (Kabel vergessen), bin ich zeitlos unterwegs in meinem Tempo. Abschnitt 10: wieder ein schöner wurzeliger Uferweg, Spaziergänger gucken belustigt. Es ist 12 Uhr. Vor mir liegen noch 80 km. Auf Abschnitt 11 gibt es Forstarbeiten, die Wege sind zerfahren, ich nehme es gelassen. Bin ja im Urlaub und habe im letzten Supermarkt reichlich Proviant eingeladen. Unausweichlich nähert sich der nächste Checkpoint und damit der letzte Abschnitt 12. Der längste Abschnitt, 50 km, soviel weiß ich. Von der Beschaffenheit lasse ich mich überraschen. Und es ist nochmal viel Schönes dabei: Badestellen, Ufertrails, Waldwege, Forstarbeiten, Kopfsteinpflaster, der Damm vom Oder-Havel-Kanal, Matschwiesen, Osterlämmer, Tümpel, die nur noch auf dem Navi existieren und am Ende eine Abfahrt zum Kloster Chorin, wo ich mit halber Bremskraft fast am Wildzaun verende. Dann habe ich es geschafft.

Ich habe mir den Wecker auf 5 Uhr gestellt. Es sind drei Grad, meine Sachen sind mehr nass als gestern Abend. Auch mein Schlafsack ist feucht. Zu nah am Wasser geparkt. Anziehen ist aber alternativlos, außer bei den Schuhen, denn barfuß wäre es auch nicht kälter, als in den nassen Dingern. Weiter auf Abschnitt 3 – man möchte wandern, die schönen kleinen Pfade immer am Ufer von irgendwas. Endlich aus dem Tal raus gibt es feines Morgenlicht. Noch ein paar Waldwege rauf und runter zum Warmwerden, dann ist Kobbeln erreicht. Direkt nach dem Checkpoint gibt es ein ungutes Geräusch. Positiv gesehen: ich stehe in der Sonne und habe gerade aufgehört zu frieren. Die Scheibenbremse ist zu. Nach der Schlammschlacht gestern wundert mich eigentlich nix. Dass die Bremsbeläge hinten aber einfach weg sind, hätte man auch vor der Fahrt prüfen können. Ein polnischer Radwanderer hält an, fragt, ob ich pomoc brauche – No, thanks, my breaks are broken, no problem, everything okay. Also: Bremsbeläge von vorn nach hinten, Vorderbremse außer Betrieb gesetzt. Bei der Gelegenheit auch gleich noch alles geputzt (Zahnbürste fürs Rad geopfert, weil die Putzlappen nass sind) und getan, was ich mir schon die ganze Zeit überlegt habe: ich lasse Luft ab. Ist halt doch kein Straßenrennen. Dafür rollt es jetzt zügig in Richtung Netto-Frühstück in Neuzelle. Dann der Oder/Neiße-Radweg, ich liebe den, es könnte von mir aus 500 km so weiter gehen, was es nicht tut. Abschnitt 5 ist eine schöne Mischung aus Wald und Wiesen und am Ende rollt der Routengott dieses schöne graue Band aus. Feinste Radwege, sehr guter Zustand, wenig benutzt, wie neu. Ich geb mir Mühe, dass mit der angebrachten Geschwindigkeit zu honorieren. Abschnitt 6 ist eine Folge von Badestellen und Campingplätzen. Wie viele riesige Seen gibt es denn hier? Muss ich mal im Sommer kommen.
Abschnitt 7 ist sehr kurz, und führt mich in mein Zielgebiet. Als Freund des Crosstriathlons zieht mich Kossenblatt auf Abschnitt 8 magisch an. Also biwakiere ich heute auf dem Wasserwanderrastplatz. Da die Strippen von meiner Hängematte zu kurz oder die Bäume auf dem Rastplatz zu dick sind, lege ich mich unter den Tisch im Picknick-Rondell. Um morgens nicht wieder nasse Sachen vorzufinden, ziehe ich einfach alle an. Die erste Nacht, in der mir wirklich warm ist. Mein inzwischen erworbenes Odeur hält die wilden Tiere ab.

Aufgewacht, es ist hell, also muss ich geschlafen haben. Alles trocken eingepackt. Ein paar Reste gefuttert, voller Vorfreude auf ein vernünftiges Frühstück im Edeka von Lebus. Während ich am Navi herumfingere, fängt es an zu nieseln. Die Regensachen habe ich schon bereitgelegt, aber vielleicht reicht erstmal die Jacke? Nein, es fängt an zu schütten, also müssen an der nächsten Bushaltestelle auch noch die Regenhosen und Überschuhe drüber. Jetzt wird es richtig matschig. Mein armes Rad. Jeder Meter muss hart erkämpft werden, bloß nicht auf den Tacho gucken. Für die 30 km bis Lebus brauche ich 3 Stunden. Aber hat einer schon so schöne Biberbauwerke gesehen? Erwähnenswert sind auch die vielen Obstalleen, die blühen und duften. Wie die Matschfee schlurfe ich durch den Supermarkt und gönne mir ein paar pinke Gummihandschuhe. Von den blühenden Oderbergen auf Abschnitt 2 mache ich kein Foto, denn ich habe keine Lust mehr, das Handy aus den Regenjacke zu fummeln. Die Blümchen sind aber sehr schön. Wer Pferde liebt, wird auch Gefallen an den Reitwegen am Ende des Abschnitts finden. Zum Glück regnet es, sonst wären die ziemlich sandig. Und es regnet auch auf Abschnitt 3. Ich muss jetzt mal ins Trockene, um Kalorien einzuwerfen. Mit den Gummihandschuhen kriege ich die Schokoriegel nicht auf. Pause machen ist aber auch keine Option, denn stehend ist es zu kalt. Endlich 15 Uhr hört es auf zu regnen. Ich sehe für mich 2 Optionen: auf der Stelle tot umfallen oder trockenreiben. Ich entscheide mich dafür, letzteres zu versuchen, zumindest obenrum. Der Routengott schenkt mir 8 km Asphalt, die fast ausreichen, um die Regenjacke im Fahrtwind zu trocknen. Dann geht es auf den schönen Schlaubetalwanderweg und mir wird für eine Weile warm von der Doppelbelastung, mich auf die Idylle und die rutschigen Wurzeln gleichermaßen zu konzentrieren. Die Sonne kommt raus. Die Überschuhe können weg, aber natürlich sind Schuhe und Wollsocken klatschnass. Wie es unter der Regenhose aussieht, möchte ich gar nicht wissen. Es ziehen wieder dicke Wolken und Wind auf. Die nächste Hütte ist winddicht und geräumig. Ich beschließe zu bleiben, um mein Wunschdenken auf die Trocknung meiner Sachen zu konzentrieren. Als draußen wieder die Sonne scheint, liege ich schon im Schlafsack. Die Temperatur klettert kopfüber gegen Null, denn der Himmel ist nun wolkenlos.

Ich habe Chorin als Startpunkt gewählt, weil das für mich am besten mit der Regionalbahn erreichbar ist. Pünktlich zum Sonnenaufgang bin ich am Kloster. Dafür sehr früh aufgestanden zu sein, wird an der ganzen Reise das Leichteste sein. Ich starte also mit Abschnitt 13. Dieser präsentierte schönste Natur und bietet reichlich Kopfsteinpflaster, um die Vorzüge eines Mountainbikes zu genießen. Abschnitt 14 muss ich schieben. Ich liebe Bike&Hike, aber mit Gepäck ist das kein Spaziergang. Der Sinn dieser Tortur erschließt sich mir ganz plötzlich als ich vorm Gipfelkreuz stehe – der Watzmann – Brandenburg, deine Berge! Ich rechne kurz durch, wie viele Wochen ich für den OMBU brauche, wenn ich in dem Tempo weitermache. Abschnitt 15 wurde wohl zur Wiedergutmachung eingebaut. Das rollert schön und geschwind hat man ein paar Kilometerchen auf der Uhr. In Neu Hardenberg gönne ich mir für 20 Euro ein Fertigessen und einen Pappbecher Kaffee am Schloss. 500 Meter weiter wäre „Ali’s Imbiss“ gewesen. Abschnitt 16 im Sonnenschein: schöne Wiesenwege, Spaziergänger, die milde lächeln, als ich mein Rad über einen mächtigen Baumstamm hieve, um es zum Aussichtspunkt hochzuschieben. Am Checkpoint Buckow steppt der Bär. Wo kommen denn die ganzen Menschen her? (Berlin, Feiertag). Auf Abschnitt 17 denke ich, dass ich ewig so weiterfahren könnte. Ich schreibe Nic eine SMS – muss ja noch mein Starterpaket abholen. Er kommt mir auf Abschnitt 18 entgegen, eine schöne Überraschung und wir fahren zusammen zum Nullpunkt, dem Eisernen Denkmal. Jetzt hab ich 4 Trinkflaschen, was mir mentale Sicherheit gibt. Weiter geht es auf Abschnitt 1, jetzt nur noch auf der Suche nach einem Schlafplatz. Bald schaukelt meine Hängematte im Sonnenuntergang mit Seeblick. Ein Blick in den Wetterbericht stellt in Aussicht, dass ich es schaffen werde, vor dem Regen einzupacken.

First pic is almost three years old now. Some #beforecorona experience. One of the best #daskleineschwarze experience #rip I remember well how much I enjoyed this #solotrip - as much as I was afraid of doing this alone before. Now in July I climbed #svjure with my partner and of course it felt very different - it was really hot and we had to take care a lot for each other, share water and stuff, searching for trees to get out of the sun. Waiting for the other. Ok, it was not me who had to wait. The second pic is my new bike, the white reincarnation of the old one. 

Bandscheibenvorfall. Radlos. Kann jetzt Spechte am Gesang erkennen.

This rainy sunday will later be known as the last ride with Storckie. RIP.

Von 0 auf 100 - 1 Woche BikeBoat-Urlaub in Kroatien mit den großen Jungs

#homeoffice = die für Dienstag anstehenden #serverwartung schon Montagnacht erledigen. Kind bei Oma abholen = #derwegistdasziel die Route hatte ich schon auf #vorrat geplant Aber warum dieser Schlenker über #luckenwalde Da stand noch 10:00 Uhr eine #videokonferenz in meinem Kalender. Genau dafür gibt es doch das freie #wlan am Rathaus Luckenwalde, oder? selten so #verschwitzt im Meeting gewesen. Schöne neue Welt, wenn man zum Arbeiten nicht mehr ins Büro muss. 

#mtbo5days in #ejpovice bei #plzen für die einen ist es #wettkampf für die anderen das beste #trainingslager. also für mich letzteres #anfänger ❤️ einfach #schlamm #regen #pivo #mtb #autocamp und nur nette Leute. 5 Tage = 5 Rennen mit #gesamtwertung #zielvorgabe 5 Tage ohne #fehlstempel ✅ mein persönliches #highlight : #meinebestetochter W17 und W40 haben die gleichen Bahnen #kosplzeň #mtbo5dayspilsen #mtbo5daysplzen #mtbo #orienteering

On the #offroad again Ein bisschen #höhenmeter #feeling in #brandenburg ⛰ Ravensberg, Saarmunder Berge, Backofenberg, Wietkiekenberg, Glindower Alpen, Kellerberg, Schäferberg, Müllberg - Höhenmeter auf Sand zählen doppelt ?

https://www.strava.com/activities/4087602641

Danke für die Begleitung, Jungs! #stonemanmiriquidi #erzgebirge #rittersgrün #rabenberg #trailcenterrabenberg #eibenstock #talsperresosa #auersberg #fichtelberg #bärenstein #pöhlberg #scheibenberg #stoneman #miriquidi @stoneman.spirit @trailcenter_rabenberg @sportpark.rabenberg

Kurz bevor‘s am schönsten wird aufgehört ?

Gleich nach dem #speckgürtel fängt #derwildeosten an. Oft bin ich überrascht, dass der #wohlstand eine dünne #perlenkette weniger Orte ist. Zweimal abbiegen und du bist in #brandenburg und fragst dich, ob du genug Proviant dabei hast. #kleinerumweg #heimweg #mtb #instacycling #istopforphotographs

Tag 8 Letzter Urlaubstag #radwegberlinkopenhagen #lychen #oranienburg über #mildenberg vor dem Frühstück im #wurlsee und dann #nachhauserollern #bikepacking #mtb #daskleineschwarze #havelland

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Tag 7 von Schwedt nach Lychen quer durch die Uckermark. Am besten kommt man mit dem Pferd voran, denn die Straßen sind aus dem letzten Jahrtausend. Und es geht hoch und runter. Lieblingsgegend.

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Tag 6 Oder-Neiße-Radweg ”geradelt“. Wundervoll. Man kann auf dem Deich fahren (nicht dahinter wie beim Elberadweg). Wer jede idyllische Flussbiegung, jeden Storch, jeden Hasen fotografieren will, wird nicht vorankommen! Das Beste kam aber zum Schluss: Schwedt. Vermutlich entspricht das Stadtbild nicht aktuellen ästhetischen Kriterien, aber das Wassersportzentrum ist genial. Für ein paar Pfennige zelten, öffentliche Dusche, Badestelle, Supermarkt, Blick auf die Alte Oder, eine Ruhe (bis auf die Amseln). 

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Tag 5. Abendbrot ist abwechslungsreich: Mal gibt’s Harzer Rolle, mal Camembert! #brandenburgduhastmichwieder dachte ich und dann kam die #reicherskreuzerheide wie muss das aussehen, wenn das Heidekraut blüht?!? In der #radwegeausschilderung stecken vermutlich #eumillionen naja, wenn man der einzige Fahrgast ist, nimmt man lieber die Straße #rolltauchbesser auf zur #oder nach #lebus  Bikers Inn Lebus. Da auf dem Biwakplatz Lebus nur noch Wohnmobile, keine Zelte mehr erlaubt sind, bin ich bei Familie Meißner eingekehrt, wo man im Garten zelten kann. Voll nice mit Schnauzer Lotta. Für einen ganz kleinen Schein. Hab vor und nach dem Gewitter ganz hervorragend geschlafen.

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Tag 4 #rückenwind durch die #lausitz ein #baggersee nach dem anderen Vorbei an den ganz großen Gewässern der Lausitz.

https://www.strava.com/activities/3693826607

Tag 3 Kleines Zelt und ’ne Tüte Müsli. Campingplatz #deutschbaseltitz ⛺️ musste hier 1984-1994 #dauercamping machen. Die Wohnwagenwracks stehen noch rum, zu verkaufen. Hab für 11 Euro übernachtet, inklusive Duschmarke und Bier. Und Drosselrohrsänger. #schönegegendhier #kamenz #hutberg #butterberg #deutschbaselitzergroßteich #bikepacking #endlichurlaub

https://www.strava.com/activities/3688300656

Tag 2 Von #döbeln nach #dresden durch die #lommatzscherpflege #elbemulderadweg im #sommerregen Der Asphalt dampft. Heu, Heckenrosen, Linden duften wie #kräutersauna ab #meißen #elberadweg ist ja nur noch ein #katzensprung bis #alteheimat Klitschnass durch die Lommatzscher Pflege. Ab Meißen gerast, damit die Sachen wieder trocken werden. Zum Glück hat das Lidl am Neustädter sonntags offen, BSK waren auf meinen Überraschungsbesuch nicht vorbereitet ?  abschließend am Wilden Mann gepflegt Tischtennis gespielt.

https://www.strava.com/activities/3683855002

Tag 1 Endlich #urlaub Erstmal nach #limmritz Party im #bahnwärterhäuschen #daskleineschwarze als #packesel #bikepacking #onmyown #bikeholiday #ohnefamilie #sonnenbrandamtrikotrand Geradeaus nach Süden, bis Torgau gerollt, danach an der Routenwahl gezweifelt. Ja okay, übern Berg ist kürzer. ?

https://www.strava.com/activities/3679712824

#daswarschön Wettkampf nur mit Freunden #spaßmusssein 2 Runden Vollgas #dankemädels dass ihr alle gekommen seid #teilnehmerlimiterreicht #mtb #einzelzeitfahren #mountainbikelovers #strava #stravacycling #daskleineschwarze #radrennen #potsdam

#frühstück ☕️ bei #sonnenaufgang #aufdemweginsbüro ähh nein, auf dem Weg ins Homeoffice wegen #corona ???? #daskleineschwarze #mussmalraus und hoch! #brandenburg hat zwar keine Berge, aber viele Aussichtstürme ☀️ wieder #arschkalt wenn die #sonne rauskommt ???? #mtb #uphill #upstairs #sunsetbikeride #aufdemweginsbüro #instacycling #dankeandenerfinderderthermoskanne

Sieht aus wie nichts, ist aber #brandenburg ______????_____ #bescheidenespanorama #trotzdemschön #nicetobikeyou #mitdemmtbüberdiestrasse #daskleineschwarze #fahrradlandbrandenburg #gegenwind #fürwindkraft

This is #brandenburg ????maybe you need a #horse to enjoy ???? mine is the black one ???? short tour #nudow #fahlhorst #gröben #tremsdorf #wildenbruch #mtb #daskleineschwarze

If you just have the #morning ???? #sunrise #challenge search for places to have a look to south east ☀️ only #winter #sunrisebreakfast #beforework and this great place I found ❄️???????? #morningride #instacycling #potsdam #ferch #wietkiekenberg #werderscherdamm #geltow #daskleineschwarze

Spend another #morning to see the #sunrise ???? #sunrisebiking #morningride #fahrlandersee #potsdam #daskleineschwarze #mtb

Einfach mal früh losfahren und bei #sonnenaufgang woanders sein. #arschkalt in #werderhavel #inselstadtwerder #kleinerumweg #aufdemweginsbüro #daskleineschwarze #mtb #havelland #sunrise

#müritznationalpark #mtb #weekend

⛰????????‍♂️ #svetijure 1762m and 30 km from #markarska harbour ↗️ 3 hours ↘️ 1 hour This is the last day of our #bikeandboat holidays in #croatia with @geotourcz If you are in Makarska take your #mointainbike and go to Sv. Jure, it’s the highest mountain in #parkprirode #biokovo with great nature and great view. #done #storck #mountainbike #daskleineschwarze #solotour

Meine erste “Längste Tour” auf meinem ersten “richtigen Rad”.

Dresden Heide Radeberg Pulsnitz Stolpen Sebnitz Ottendorf Bad Schandau Elbe

Drei wichtige Dinge gelernt: 

  • Niemals mit Komoot “für Mountainbike” planen.
  • Gleichbleibend 9 Grad Celsius sind zu kalt in Turnschuhen. Auf dem WC der Burg Stolpen Hygienebeutel als Zusatzsocken anziehen hilft, aber nur so mittelgut.
  • Ein Billo-Stecklicht hält auf Stufe hell 1,5 Stunden. Auf dem Elberadweg kann man sich zwar im Dunkeln nicht verfahren, aber überfahren… also die zahlreichen Fußgänger. 

Ein paar Sachen auch direkt richtig gemacht:

  • Das dritte Drittel der Strecke ging nur auf dem Elberadweg lang, ich hätte jederzeit in die S-Bahn steigen können.
  • Learn, how to survive on snickers ;)
  • Storckie als Komoot-Highlight verewigt <3

www.komoot.com/de-de/highlight/622242/gallery